Zuckerindustrie leistet entscheidenden Beitrag zur CO2- Reduktion

Die Zuckerindustrie leistet schon heute einen entscheidenden Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen. Im Branchenvergleich ist die Zuckerindustrie sogar führend bei der effizienten Energieerzeugung. Das ehrgeizige Ziel der EU-Kommission, die CO2-Emissionen in der EU bis 2030 um mindestens 55 Prozent reduzieren, hält die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker (WVZ) für den Zuckersektor für machbar.  Eine vom Verein der Zuckerindustrie (VdZ) in Auftrag gegebene Studie zeigt, wie die vollständige Klimaneutralität erreicht werden kann und welche Rahmenbedingungen dafür nötig sind.

Die Studie „Roadmap treibhausgasneutrale Zuckerindustrie in Deutschland – Pfade zur Klimaneutralität 2050“  macht deutlich, dass zur  Erreichung einer treibhausgasneutralen Zuckerproduktion in Deutschland eine generelle Neuausrichtung der Energieerzeugung sowie der Energieträger erforderlich ist. Lösungen bieten Rübenschnitzel, die nicht als Futtermittel, sondern als Energieträger verwendet werden – entweder durch Vergärung zu Biogas oder als Festbrennstoff. Ferner wäre auch der Umstieg auf einen weitgehend elektrischen Fabrikbetrieb mit Strom aus erneuerbaren Energien möglich. Alle Maßnahmen benötigen allerdings unterstützende politische Rahmenbedingungen, denn zur weiteren Senkung der CO2-Emissionen braucht es stabile Kostenverhältnisse für bezahlbare und zukunftsfähige Energieträger. Dazu zählen auch stabile Netze im ländlichen Raum und wirtschaftlich tragbare Strompreise. Ebenso muss Gesellschaft und Politik offen sein für die energetische Nutzung von Biomasse.

Auf der Internetseite der WVZ gibt es dazu weitere Informationen: www.zuckerverbaende.de.  Ferner kann dort auch die detaillierte Studie eingesehen werden.