Agrar-Bloggerin berichtet über Zuckerrübenernte in Schleswig-Holstein

Der Zuckerrübenanbau in Deutschland ist durch unfaire, politisch geschaffene Bedingungen weiterhin unter Druck. Die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker (WVZ) hat gemeinsam mit der gesamten Zuckerbranche unter dem Motto #WirSindZucker eine Aktion ins Leben gerufen, um Politik und Öffentlichkeit auf Fair Play im Zuckerrübenanbau aufmerksam zu machen. Unterstützung für diese Kampagne kommt jetzt durch sogenannte Influencer, also Meinungsbilder in sozialen Netzwerken. Den Auftakt machte Julia Nissen, bekannter unter dem Namen Deichdeern.

Aktion #WirSindZucker geht weiter

Mit der Kampagne #WirSindZucker wird seit einiger Zeit auf die Bedeutung des Zuckerrübenanbaus für ländliche Regionen und für die landwirtschaftlichen Betriebe hingewiesen. Mit Aktionen wie dem bundesweiten Aktionstag Zukunft Zuckerrübe, dem Aufstellen von Feldrandschildern und Presseterminen werden immer wieder faire Wettbewerbsbedingungen innerhalb der EU von der Politik gefordert. Dies betrifft vor allem die Abschaffung von gekoppelten Zahlungen in den EU Mitgliedsländern oder die einheitliche Regelung von Notfallzulassungen für Neonicotinoide im Zuckerrübenanbau.

Dieses Engagement soll nicht nur auf dem Acker sondern auch in den Sozialen Medien stattfinden. Denn hier werden noch mehr Menschen erreicht. Auf der Facebook- und Instagram-Präsenz der WVZ („Zuckerverbände“) sowie unserer Facebook-Seite finden sich viele Foto- und Video-Beiträge, die für die heimische Zuckerrübe werben. Unterstützung kommt nun auch von Influencern, also Personen, die durch ihre Aktivität in den Sozialen Medien aktiv zur Meinungsbildung in der Öffentlichkeit beitragen.

Deichdeern zu Gast auf dem Zuckerrübenfeld

Mitte November hat die Agrar-Bloggerin Julia Nissen, die unter dem Namen Deichdeern aktiv ist, die Rübenernte in Angeln im Norden Schleswig-Holsteins besucht. Frau Nissen, die mit ihrer Familie in Nordfriesland lebt, schreibt in ihrem Blog, also einem öffentlichen online-Tagebuch, oder auf ihrer Facebook- und Instagram-Seite über alle Themen vom Land, die, wie sie sagt, „ihr Herz höher schlagen lassen – Kind, Küche und Kuhstall“. Zu ihrer Zielgruppe zählen vor allem junge Leute und junge Eltern. „Diese erklären ihren Kindern, wie es in der Landwirtschaft zugeht.“ Mit dem Blog zeichnet sie ein modernes und authentisches Bild von den landwirtschaftlichen Betrieben.  

In ihrem neusten Beitrag berichtet die Deichdeern nun von der Zuckerrübenernte in Norddeutschland. Wie werden die Rüben aus der Erde geholt und wie kommt der Zucker dann in die Tüte? Auch die aktuellen Schwierigkeiten für unseren norddeutschen Rübenanbauer werden von ihr für jedermann verständlich erklärt. Für alle fachlichen Fragen rund um die Zuckerrübe und die Rodetechnik standen ihr Sascha Trefflich von der Agrarservice Steinholz und Juliane Stappenbacher vom Zuckerrübenanbauerverband Schleswig-Holstein zur Seite. Natürlich gehört zu so einem Termin vor Ort auch das Mitfahren auf dem großen Rübenroder. Die Deichdeern war begeistert: „Hut ab vor den Fahrern, die diese riesige Maschine zentimetergenau steuern können.“

Den Blog der Deichdeern finden Sie unter www.deichdeern.com sowie auf Facebook und Instagram unter „Deichdeern.com“.

Zuckerrüben-Ernte im Norden: Deichdeern - alias Julia Nissen - im Gespräch mit Sascha Trefflich von der Agrarservice Steinholz.