Der Junglandwirtetag in Bad Bevensen bot auch in diesem Jahr eine wichtige Plattform für Austausch, Weiterbildung und Vernetzung. Fast 500 Junglandwirtinnen und Junglandwirte sowie Gäste aus Politik und Verbänden nutzten die Veranstaltung, um sich über aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven in der Landwirtschaft zu informieren. Auch der Rübenanbauer- und Aktionärsverband Nord e.V. war beim Junglandwirtetag 2026 in Bad Bevensen dabei.
Juliane Stappenbacher beim JLW TagIm Mittelpunkt standen Fachvorträge zu politischen und landwirtschaftlichen Themen mit anschließender Podiumsdiskussion hochkarätiger Referenten. Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Vorsitzenden der Junglandwirte, Max Klockemann, der mit großer Begeisterung für die Hofnachfolge warb, zugleich jedoch die sich verschlechternden Rahmenbedingungen anmahnte. Europaabgeordneter David McAllister referierte über die Zukunft der Europäischen Union und betonte, dass Ernährungssicherheit eine fundamentale Aufgabe für die kommenden Jahre sei. Stefanie Sabet, Generalsekretärin des Deutschen Bauernverbandes, berichtete über die Erfolge der Verbandsarbeit und versicherte, sich weiterhin mit Nachdruck für eine zukunftsfähige Landwirtschaft einzusetzen. Prof. Dr. Heiko Tapken von der Hochschule Osnabrück zeigte anhand zahlreicher Praxisbeispiele anschaulich, wie Künstliche Intelligenz in der Landtechnik Anwendung finden kann. Landwirtschaftliche Betriebe könnten künftig erheblich von Echtzeitunterstützung profitieren. Zugleich warnte er jedoch zur Vorsicht beim Thema Datenhoheit – diese müsse auf den Betrieben verbleiben.
Neben dem fachlichen Programm bot der Junglandwirtetag viel Raum für den persönlichen Austausch. An den Informationsständen der Sponsoren, darunter auch der Rübenanbauer- und Aktionärsverbands Nord e. V., entstanden Diskussionsrunden und Gespräche mit Experten. Kontakte wurden geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht. Viele Teilnehmende hoben die offene Atmosphäre sowie den praxisnahen Charakter der Beiträge hervor.
Mit der Beteiligung des Rübenanbauer- und Aktionärsverbandes Nord möchten wir die junge Generation aktiv stärken, ihre Perspektiven fördern und sie für eine Mitwirkung in berufsständischen Vertretungen begeistern. Denn eine starke Verbandsarbeit lebt vom offenen Dialog, vom Engagement ihrer Mitglieder und insbesondere vom Austausch zwischen den Generationen.