Die wichtigsten Organisationen der europäischen Lebensmittelkette fordern tiefgreifende Reformen bei der Regulierung von Lebens- und Futtermitteln. Anlass ist das geplante „Food and Feed Safety Omnibus Simplification Package“ der EU, das aus Sicht der Branche eine zentrale Chance bietet, das Regelwerk effizienter und praxisnäher zu gestalten.


Die Verbände fordern:
• schnellere, verlässlichere und besser abgestimmte Zulassungsverfahren – so- wohl für konventionelle Mittel als auch für biologische Alternativen
• harmonisierte Ansätze in der gesamten EU und gegenseitige Anerkennung von Zulassungen
• längere und flexiblere Übergangsfristen sowie klarere rechtliche Definitionen
• ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Risikobewertung und Praxistauglichkeit
• stärkere wissenschaftliche Unterstützung durch die EFSA
Zu den 19 Partnern, die diese Forderungen unterstützen, gehören u. a. die Internationale Vereinigung der europäischen Rübenanbauer (CIBE) sowie der größte landwirtschaftliche EU-Dachverband Copa-Cogeca.