Ende jeden Jahres veröffentlicht die EU-Kommission einen sogenannten Agriculture Outlook. Das ist ein Ausblick auf die Agrarmärkte – basierend auf Marktinformationen, die bis Ende Oktober 2025 für landwirtschaftliche Produktion und Handel vorliegen. Der Ausblick enthält eine Reihe makroökonomischer Annahmen, deren Prognosen die aktuelle GAP sowie politische Maßnahmen und Freihandelsabkommen widerspiegeln.
Die Internationale Vereinigung der Europäischen Rübenanbauer (CIBE) und der Europäische Verband der Zuckerhersteller (CEFS) bedauern die Annahme des EU-Mercosur-Abkommens durch den Europäischen Rat. Das Abkommen ermöglicht, dass 190.000 Tonnen Zucker zollfrei auf den EU-Markt kommen – dieses Volumen entspricht etwa der jährlichen Produktion einer Zuckerfabrik.
Im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Dachverbands Norddeutscher Zuckerrübenanbauer, Eckhard Hinrichs, und Geschäftsführer Dr. Heinrich-Hubertus Helmke werden die aktuellen Herausforderungen am Zuckermarkt unter die Lupe genommen und der politische Kontext beleuchtet.